Honorar Frank Kohl

Honorar Sachverständiger Frank Kohl

Abnahmen, Gutachten, Beratungen, Besprechungen, Untersuchungen, Vorbereitungen, Vorträge sowie die Erstellung von schriftlichen Gutachten im Sachverständigenbüro werden zu 135,00 Euro je Stunde zzgl. USt. abgerechnet.

Reise- und Wartezeit, 85,00 Euro je Stunde zzgl. USt.

Gefahrene km mit dem PKW, 0,90 Euro je km zzgl. USt.

Notwendige Bahn-, Flug-, Übernachtungs- und Nebenkosten werden nach Aufwand netto berechnet.

Gerichtliche Aufträge

Ausschließlich gerichtliche Aufträge werden nach dem Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz – JVEG abgerechnet.

JVEG vom 21. Dezember 2020, Anlage 1, Nummer 11.3, Kommunikations- und Informationstechnik.

Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige
Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige

Öffentliche Bestellung

Zahlreiche Rechtsvorschriften existieren zum wichtigen Komplex der öffentlichen Bestellung von Sachverständigen. Die öffentliche Bestellung von Sachverständigen nach § 36 Gewerbeordnung bzw. nach § 91 Handwerksordnung soll Publikum, Behörden und Gerichte ermöglichen, sich solcher Personen als Sachverständiger zu bedienen, die auf Grund behördlicher Überprüfung die Gewähr für Zuverlässigkeit und besonderer Sachkunde bieten und daher für bestimmte Sachgebiete als unparteiische Gutachter besonders geeignet sind. Bestellungsbehörden sind in den meisten Bundesländern im nicht handwerklichen Bereich die IHK; für das Handwerk sind es ausschließlich die Handwerkskammern. Sie haben im Rahmen ihrer Satzungshoheit Sachverständigenordnungen beschlossen. (…) Auf den wichtigsten Sachgebieten wurden für die IHK-Sachverständigen sogenannte Bestellungsvoraussetzungen erarbeitet, die die Anforderungen von Vorbildung, Berufserfahrung und Fachkenntnisse für die öffentliche Bestellung konkretisiert. Fachgremien der IHK prüfen anhand der Bestellungsvoraussetzungen die Sachkunde des Bewerbers. (…) Anschließend wird der Sachverständige auf die gewissenhafte und unparteiische Erfüllung seiner Pflichten vereidigt.
Quelle: Böttger, 4. Auflage Praxishandbuch Sachverständigenrecht, Bayerlein §2 Rd.Nr 2

Gerichtlich oder behördlicher Auftrag

Gerichte und Behörden, also auch Staatsanwaltschaften können sich bei allen Fragen, die ihren eigenen Sachverstand übersteigen, eines Sachverständigen bedienen, vornehmlich eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen. (…) In Ermittlungsverfahren werden von Staatsanwaltschaften häufig Sachverständigengutachten eingeholt. Durch die Heranziehung wird der Sachverständige zum gerichtlichen oder behördlichen/staatsanwaltlichen Sachverständigen, allerdings stets nur für den jeweiligen konkreten Fall. (…) Der Sachverständige darf sich nicht als „gerichtlich bestellter Sachverständiger“ bezeichnen.
Quelle: Böttger, 4. Auflage Praxishandbuch Sachverständigenrecht, Bayerlein §2 Rd.Nr 8